Wahn - Sinn | Robert Leistner | Dresden - Bergsichten | 17.11.19
TU Dresden Verkehrsverbund Oberelbe


Live Special - Robert Leistner


Sonntag, 17.11.
Luis-Trenker-Saal

"WAHN-SINN - Auf der Suche nach Herzklopfen im Fels"

Multivisionsvortrag von Robert Leistner, ca. 90 min, keine Pause

:: Sonntag, 17.11.2019, Beginn voraussichtlich 12:45 Uhr
:: weitere Infos folgen

Wir freuen uns, das wir den Dresdner Spitzenkletterer Robert Leistner für einen Vortrag beim diesjährigen Festival gewinnen konnten. Erstmals wird es über seine Abenteuer und seine Motivation berichten.
An einem windigen Skyhook zu hängen, um eine schwere Bohrmaschine hochzuziehen hat nur noch wenig mit Sport zu tun. Ins Neuland zu klettern, Erstzubegehen, ist vielmehr auch ein Rätsel, die Suche nach der eigenen psychischen Grenze, und die Chance ein Künstler zu sein. Der Preis sind viele tausende Sterne im Kopf, erfüllende Angst und die unbeschreibliche Genugtuung einer selbst gestellten Aufgabe gewachsen zu sein.

Macht dieser Wahn Sinn?

Robert wurde durch seine Großeltern als Kind vom Elbsandsteinvirus infiziert. Zunächst waren es die schwierigsten Stiegen, später die gefährlichsten Touren die ihn begeisterten. Der Reiz an die eigenen psychischen Grenzen zu gehen, brachte ihn in lebensgefährliche Situationen. Nach einem gewaltigen Sturz bei dem er nur knapp überlebte, suchte er nach neuen Herausforderungen.

Gefunden hat er diese in den unbestiegenen freien Linien an den Türmen der Sächsischen Schweiz. Dabei sollte es stets eine besonders eindrucksvolle schwierige Linie sein. Ihm gelangen gemeinsam mit seinen Freunden dutzende herausragende Erstbegehungen im X-ten und XI-ten Schwierigkeitsgrad, so zum Beispiel die riesige Rauhfasertapete "Circus Maximus"(XIb) am Müllerstein oder die seiner Meinung nach schönste Wand der Welt, die "Vertreibung der letzten Idealisten" (Xc) am Nonnengärtner.

Beim Bouldern faszinierten ihn besonders die hohen schwierigen Blöcke. Highballs bei denen es gilt in gefährlichen Situationen die Nerven zu behalten und weit oben nicht mehr loszulassen. Fontainebleau ist ein weltweit bekanntes Boulderparadies in dem es unzählig viele dieser Aufgabe zu lösen gilt.

2018 bekam er die Chance zusammen mit Kilian Fischhuber, früherer Europameister und fünfmaligen Gesamtweltcupsieger im Bouldern, eine Reise in das weit entfernte rauhe Sibierien anzutreten. Ziel der Begierde waren die Sundrun Pillars, spektakuläre Granittürme die zu tausenden noch unbestiegen waren.

Nicht jeder der Türme erwies sich als kletterbar. Brüchig abweisend und unerreichbar wirkten diese um so näher man kam. Am Ende war es eine große Belohnung, als sie einige schöne Linie fanden und es als Team auf die Gipfel einiger Türme schafften.

:: Sonntag, 17.11.2019, Beginn voraussichtlich 12:45 Uhr
:: weitere Infos folgen

Filmtipp: Als Einstimmung auf diesen Vortrag zeigen wir bei den 8. Sommer-Bergsichten: CIRCUS MAXIMUS - der Film von Thorsten Kutschke über das Husarenstück von Robert Leistner in der Müllerstein-Nordwand.




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