Die Bezwingung des Everest - Der Original Kinofilm von 1953 | Dresden - 19. Bergsichten | 18.11.23 | 13:45 Uhr
19. Bergsichten Festival Dresden
TU Dresden Verkehrsverbund Oberelbe


Sonnabend, 18.11.
Luis-Trenker-Saal

Film Special - 70 Jahre Erstbesteigung Everest

Die Bezwingung des Everest - Der Original Kinofilm von 1953

George Lowe, Großbritannien 1953, 79 min, Deutsche Fassung

Wenn Mühen belohnt werden - Ein ganz besonderer Film beim Festival !!! Nach langem Suchen haben wir die Rechteinhaber am Film ausfindig gemacht und die Genehmigung zur Aufführung des Original-Kinofilms erhalten. Für uns ist das eine kleine Sensation. Nach unseren Recherchen wurde der Film in Ostdeutschland noch nicht aufgeführt.

Die Erstbesteigung des Mount Everest durch den Neuseeländer Edmund Hillary und den Sherpa Tensing Norgay war 1953 eine Weltsensation. Seit 1921 hatten Bergsteiger aus aller Welt vergeblich versucht, den Gipfel dzu erreichen. 1952 schließlich stellte der britische Oberst John Hunt eine Mannschaft aus 14 Bergsteigern und zahlreichen Sherpas zusammen und arbeitete eine neue Route aus. Sie führte nicht wie bis dahin üblich über Tibet, sondern über das südlich liegende Nepal.


Im Mai 1953 brach Hunts Gruppe in Kathmandu zu dem 17 Tage dauernden Marsch zum Fuße des Everest auf. Dort begann dann für die Bergsteiger, darunter Kameramann Thomas Stobart, der eigentliche Aufstieg. Am 29. Mai 1953 wagen sich Edmund Hillary und der Scherpa Tensing aus dem letzten Lager in 8000 Meter Höhe auf den Gipfel.


Nicht nur aus unserer Sicht ist das ganz großes Kino. Denn neben einer Nominierung für den Oscar als bester abendfüllender Dokumentarfilm erhielt der Streifen im heimatlichen Großbritannien den BAFTA Award als bester Dokumentarfilm und war auch Gewinner des NBR Awards. Die Zeitschrift Spiegel urteilte 1954 nach der deutschen Premiere: "Der Dokumentarfilm über den englischen Gipfeltriumph im Krönungsjahr entlädt seine Pathetik in der Musik und ist im Text von der Sachlichkeit der "Times".


Die Technicolor-Bilder, die die Gipfeleroberung – ohne die bergsteigerische Leistung zu mindern – als technisch-wissenschaftliches Unternehmen schildern, lassen den "gipfelstürmenden" deutschen Nanga-Parbat-Film wie die Rüdersdorfer Kalkberge gegenüber dem Himalaja erscheinen."

Unsere Einschätzung: Nicht nur die Erstbesteigung macht diesen Film so interessant und sehenswert sondern auch die Eindrücke von Land und Leuten aus einer Zeit, wie sie nur die wenigsten von uns kennen. Er gibt ebenso Einblicke in die akribische Entwicklung von Ausrüstung und Technik für diese Expedition. Die Art und Weise der damaligen Kommentierung und die eigens komponierte Musik geben dem Film eine ganz besondere Würze. Prädikat: Absolut sehenswert und das nicht nur für Nepalfans und Bergsteiger.


Sonnabend, 18.11.23, 13:45 Uhr
Ort: Luis-Trenker-Saal
Vorverkauf: 8 Euro
Tageskasse: 10/8 Euro
inklusive VVO-Kombiticket




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