TU Dresden Verkehrsverbund Oberelbe


Filmblock - Legendäre Bergsteiger


Sonntag, 17.11.
Falkenstein-Saal

Hansjörg Auer - No Turning Back

Damiano Levati und Matteo Vettorel, Italien 2017, 30 min, englisch mit deutschen Untertiteln

Der Tiroler Ausnahmealpinist Hansjörg Auer wurde durch eine Free-Solo-Begehung in den Dolomiten über Nacht berühmt. 2007 durchstieg er den „Weg durch den Fisch“ (Schwierigkeitsgrad 7b+/1200 m) in der Marmolata-Südwand allein, ohne Seilsicherung. Doch Hansjörg Auer war noch so viel mehr.

Ihm gelangen Erstbegehungen in Patagonien, im Oman und im pakistanischen Karakorum-Gebirge, dazu zahlreiche Durchstiege schwierigster Big-Walls. „Klettern und Bergsteigen im Grenzbereich ist kein Spiel ohne Risiko, aber eines, ohne das ich nicht leben kann. Das Spiel ist relativ einfach, die Regeln sind immer die gleichen. Das Einzige, was zählt, ist der Moment“.

Beim 11. Bergsichten-Festival 2014 berichtete Hansjörg in seinem Vortrag "GANZ NORMAL" über seine Abenteuer. Im April dieses Jahres kehrte Hansjörg Auer von einer Expedition in den Banff-Nationalpark in Kanada leider nicht mehr zurück.

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Jurek

Pawel Wysoczanski, Polen 2015, 73 min, polnisch mit deutschen Untertiteln

Der polnische Alpinist Jerzy „Jurek“ Kukuczka bestieg als zweiter Mensch nach Reinhold Messner alle 14 Achttausender. Im Oktober 1989 starb Kukuczka bei einer Lhotse-Expedition. Tragischerweise war es auch noch die erste polnische Himalaya-Expedition, die ausreichend mit Geld, guter Ausrüstung und medialer Aufmerksamkeit ausgestattet war.

Jerzy hatte sich mühsam hochgearbeitet. Vom sozialistischen Arbeiter zum Bergsteiger-Star, der sich mit den ganz Großen der Szene an den 8000ern maß. Bergsteigen war damals mehr als nur Sport. Man kletterte für das Land, aber auch, um sich Möglichkeiten zu erarbeiten, die der allgemeinen Bevölkerung im Kommunismus verwehrt waren.

Ein Portrait, das mit Interviews, Archivmaterial und TV-Beiträgen eine der spannendsten Episoden in der Geschichte des Alpinismus beleuchtet. Das Bergsichten-Festival widmet sich mit der mehrfach preisgekrönten Dokumentation „Jurek“ den herausragenden Leistungen osteuropäischer Höhenbergsteiger und würdigt einen Weltklasse-Kletterer, der sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen brauchte.


Sonntag, 17.11.18, 14:30 Uhr
Ort: Falkenstein-Saal
Vorverkauf: 7 Euro
Tageskasse: 8/7 Euro




339

Tage bis zu den 17. Bergsichten



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