"FOREVER
- Mein Vortrag über das Leben im extremen Fels und Eis"
Der neue Vortrag der vierfachen Weltmeisterin INES PAPERT
Freitag, 24. Juni 2011, 20:00 Uhr - Bad
Schandau Kultur und Sportstätte am
Stadtpark, Badallee 10/11
FOREVER erzählt Geschichten.
Über Risiko und Zweifel.
Über das extreme Klettern in Fels und Eis.
Über mich und meine Familie. Über
Herausforderungen und Pflichten.
Über Erfolg und Leidenschaft.
FOREVER - das sind Ines' leidenschaftliche
Geschichten aus den Bergen unserer Welt. Beeindruckende Bilder
und faszinierende Filmsequenzen aus Nordamerika, Europa und
Asien. Erzählt mit Humor und Freude.
Ines Papert zählt zu den vielseitigsten und besten Eiskletterinnen
der Welt. Weltmeistertitel, Weltcupsieger, Felsrouten im 8ten
französischen Grad und Expeditionen in die entlegensten
Flecken unserer Welt
Im November 2008 war Ines Papert zu Gast beim 5. Bergsichtenfestival.
Anläßlich des Besuchs verfaßte Bergsichtenredakteurin
Sabine Lange einen Artikel über die Ausnahmefrau und führte
ein Interview mit ihr. Zum Bericht
und Interview
Kartenvorverkauf ab 1.Mai
Landkreis Sächische Schweiz Tourist-Service
im Haus des Gastes, Bad Schandau, Marktplatz 12, 035022/90030 Bergsport Arnold,
Hohnstein, Obere Strasse 2, 035975/81246 Insider, Bad
Schandau, Marktstr. 4, 035022/42372 Rotpunkt Weinhold,
Pirna, Dohnaische Str. 70, 03501/528195
Eintrittspreise
Vorverkauf: 10,00 Euro, Abendkasse: 12 Euro / 10 Euro erm.
BERGFILMABEND
beim Elbsandsteinbouldercup
Samstag, 25. Juni, 21:30 Uhr -
Bad Schandau
Elbwiesen an der Toskana Therme, 21:30 Uhr
Livegast: Ines Papert
Eintritt frei
Programm
"Ines Papert - 10. Grad an der großen
Zinne, Pellisier"
Max Reichel, Franz Hinterbrandner,2007, 21 min
"Eine unglaubliche Linie, vom Einstieg 200 m permanent
stark überhängende Kletterei an meist soliden Leisten mit
einem abschließenden Dach, wo unter Dir nichts ist, als
Luft." Die Linie heißt "Pellisier" 8b und
gilt im freien Begehungsstil als schwerste Route an der Nordwand
der Großen Zinne in den Dolomiten. Die Dokumentation begleitet
Ines Papert bei ihrer Rotpunktbegehung der "Pellisier"
8b - in 10 Stunden spektakulärer Kletterei auf den Gipfel
der Großen Zinne.
"Artisten im Fels -
Klettern im Elbsandstein"
von Lothar Brandler, 19 min
Irgendwann in den Siebzigern reist der Exilsachse Lothar Brandler
wieder einmal in die Sächsische Schweiz. Heimlich im Gepäck
- die 16mm Kamera. Er dreht einen kleinen Film über das
Klettern Sandstein. Unter anderem traf er natürlich Bern
Arnold.
Irgendwann verschwand der Film im riesigen Archiv. Nun haben
wir den Film wieder ausgegraben, digitalisiert und zeigen den
Film erstmalig in Sachsen.
"Memento - A Boulder
Life Line"
von Gerald Salmina (Österreich), 2005, 33 min
Was passiert, wenn ein verrückter Filmemacher
einen verrückten Boulderer trifft, und sie sich dazu entschließen
zusammen einen Film zu machen? Man könnte es vorprogrammiertes
Chaos oder den Beginn einer gemeinsamen Vision nennen. Die Philosophie
und Kletterkunst von Bernd Zangerl werden im Tessin, in Magic
Wood und in den Bergen der Silvretta auf Film festgehalten.
Jedes dieser Gebiete hat seinen eigenen Charakter, seinen eigenen
Stil und sein Ambiente, und so hat auch "… jeder Zentimeter
Fels seine Bedeutung..., und hier ergibt sich die Synthese von
Mensch und Fels, Steinernes vermenschlicht, Menschliches versteinert."
Im Anschluss kleine Pause
"Acopan Tepui - Aufbruch
zum Götterberg"
von Jochen Schmoll, 2008, 43 min
Weit abgelegen, mit einer 700 m senkrecht in den Urwald abbrechenden
Wand thront der Tafelberg Acopan Tepui im Süden Venezuelas.
Unnahbar und unerschlossen ist seine Nordwand ein Traumziel
für das Team aus Profikletterer Stefan Glowacz, Kletterlegende
Kurt Albert, Holger Heuber und dem venezolanischen Kletter-Star
Ivan Calderon. Mit Erreichen des Basislagers am Fuße des
Berges setzt jedoch wie von Einheimischen prophezeit Regen ein.
Tagelang kämpfen die Männer im strömenden Regen
am Berg, ringen der steilen, überhängenden Wand in
schwierigster Kletterei Meter um Meter ab. Der Fels ist brüchiger
als erwartet und sie kommen nur langsam aufwärts. Für
vier Tage und Nächte haben sie Proviant und Wasser mit
nach oben geschleppt, länger dürfen sie für die
letzten 150 m nicht brauchen. Werden die vier Kletterer als
erste Menschen am Gipfel des Acopan stehen?
Entstanden ist ein faszinierender Reisebericht, der zugleich
ein bemerkenswerter Kletterfilm ist.