Herzlich
Willkommen beim Internetportal des Bergsichten-Festivals Das Bergsichten-Team wünscht allen
Besuchern schöne Bergsichten 2010
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7. Bergsichten-Festival 2010 Das Berg- und Outdoorfilmfestival
in Dresden findet 2010 vom 12.-14. November an gewohnter Stelle
statt.
Bergsichten-Filmtipp
- DOLPO TULKU - Der besondere Film
Der
außergewöhnlicher Film DOLPO TULKU ist eine dichte
Beobachtung des Konfliktes eines jungen Buddhisten, eine
Reise in die Zukunft und in die Vergangenheit des DOLPO
TULKU zugleich. Gedreht in atemberaubenden Landschaften
vermitteln die Reflexionen über Glauben, über
Autorität und über Altruismus, ein differenziertes
Bild einer Religion, die sich - vielleicht nicht ohne Grund
- global einer stark wachsenden Faszination erfreut.
Der Film wurde im Dezember 2009 "Winner of Audience
Award Kathmandu International Mountain Film Festival".
Offizieller Kinostart in Deutschland ist
am 07.01.2010.
Die Sächsische Himalaya Gesellschaft (SHG) e.V. hat
ein Hilfsprojekt zum Dolpo Tulku ins Leben gerufen. www.dolpo-hilfe.org
Beim 7.Bergsichten-Festival in Dresden wird im Rahmen
eines großen Dolpo-Specials der Film und das Making
Of gezeigt. Anwesend sind der Dolpo Tulku, der Regisseur
und das Filmteam.
Bergsichten - News 2010
03.02. - Robert Jasper präsentiert seinen
neuen Vortrag bei den Bergsichten
Beim 3 Bergsichten-Festival 2006 begeisterte der sympathische
Extrembergsteiger Robert Jasper mit seinen abenteuerlichen Berichten
und brillianten Bildern das Publikum. Nun kommt der bekannte
Kletterer erneut in die Elbestadt und präsentiert seinen
neuesten Vortrag.
15.01. - Arved Fuchs kommt leider doch nicht
nach Dresden
Wie uns die Agentur von Arved Fuchs kurzfristig mitteilte, kann
Arved Fuchs am Festivalwochenende leider nicht Dresden kommen.
Wir hoffen das es 2011 klappt.
30.12. - Sachsentournee 2010 mit Kurt Albert
und Holger Heuber
Wer keine Karte für den ausverkauften Vortrag "Fight
Gravity - Vom Rotpunkt in die Berge der Welt" beim 6. Bergsichten-Festival
2009 ergattern konnte, kann sich nun freuen. Die beiden "Extremis"
touren im Rahmen des Bergsichten-Spezials im Herbst 2010 durch
Sachsen. Mehr.
16.12. - Gerhard Baur, Kurt Diemberger und
Arved Fuchs werden bei den 7.Bergsichten erwartet
Auch 2010 werden wieder berühmte Bergfilmer, Abenteurer
und Bergsteiger erwartet. Mit Gerhard Baur kommt einer der ganz
großen deutschen Bergfilmer erstmals nach Dresden. Wir
zeigen eine Retrospektive. 2010 - die Erstbesteigung des 8167m
hohen Dhaulagiri im Himalaya jährt sich zum 50. Mal. Kurt
Diemberger einer der Erstbesteiger widmet diesem Thema einen
eigenen Vortrag. Er zeigt auch bisher unveröffentlichtes
Filmmaterial der Erstbesteigung aus seinem Archiv. Der große
Abenteurer Arved Fuchs wird von seinen großartigen Touren
durch die kältesten Gebiete der Erde berichten.
Rückblick
F r e i t a g
Es ist wieder einmal November ein Monat des Highlights
für Bergsteiger, Kletterbegeisterte und Reisende:
es ist Zeit für die Bergsichten, DAS
Bergfilmfestival in Sachsen.
Schon am Freitagabend wurde das Hörsaalzentrum der
TU Dresden zum Treffpunkt für Abenteurer.
Organisator Frank Meutzner eröffnete das Festival,
gefolgt von der schon fast zum Programm gehörenden
Rede des Schirmherren der Veranstaltung, Professor Hermann
Kokenge, Rektor der TU.
Auftakt des ausverkauften ersten Abends war der Vortrag
des bekannten Bergsteigers und Kletterers Kurt Albert.
Zusammen mit seinem Freund Holger Heuber berichtete er
von Abenteuern in den Klettergebieten der Welt. Beeindruckt
waren die Zuschauer vor allem von der Vielfältigkeit
seiner Touren: Patagonien, der Himalaya, Grönland,
Kanada, die Antarktis und viele Länder und Berge
der Welt mehr. Und dabei hat sich der Kurt noch
nicht einmal nur auf das Bergsteigen beschränkt Besonders
gefallen haben mir auch die Bilder von Natur, den Tieren
und den Landschaften, schwärmen einige Besucher.
Mit dem Segelboot durch die antarktischen Meere, per Kajak
über die Wellen vor Baffin Island, Expeditionsbergsteigen
auch in tropischen Gefilden mit seinen 55 Jahren
gehen Kurt Albert die Ideen wohl nie aus!
Doch auch schon bevor sich der große Hörsaal
der TU füllte, gab es viel zu Schauen: Verpflegungsstände,
Reiseinformationen, Bilderausstellungen, Outdoorequipment,
das Bergsichtenkino und vieles mehr, stehen für die
Besucher bereit.
Doch besonders als Treffpunkt wird das Gelände genutzt:
hier trifft Laie auf Profi, neue Reisepläne werden
angesichts der gesehenen Vorträge geschmiedet, neue
Bekanntschaften und vielleicht ja auch neue zukünftige
Seilschaften entstehen bei einem Bier oder einer
Sherpasuppe vom Nepalstand.
Ein wunderbarer Auftakt für drei Tage Bergabenteuer
an der TU Dresden.
S a m s t a g
Es ist früh am Morgen - 8 Uhr – es herrscht reges Treiben
im Hörsaalgebäude der TU. Kaffeeduft liegt in der Luft;
erste Gäste streifen über das Gelände. Die Verkaufsstände
werden erst aufgebaut, aber kaufen, schauen und hier und
da ein kleines Schwätzchen halten, das kann man schon.
Gleich zu Beginn des samstäglichen Programms macht das
Festival seinem Namen alle Ehre und beginnt mit Filmbeiträgen
zum Ursprung der Bergfilmgeschichte.
Im ersten Beitrag von Hans Jürgen Panitz und Matthias
Fanck werden europäische Filme und Filmemacher vorgestellt,
die sich mit Bergen und Expeditionen beschäftigen; spektakuläres
Archivmaterial frühester Expeditionen wurden gezeigt.
„Mit welch einfachen Mitteln, die Abenteurer damals unterwegs
waren“; staunen Besucher. „Aber auch ohne Hightec haben
die Menschen damals eindrucksvollste Szenen und Stimmungen
eingefangen.“ Bunt verlief das weitere Programm. Filmbeiträge
über die Extreme der Skiwelt, die Anfänge des Höhenbergsteigens
und vieles mehr wurden am Nachmittag gezeigt.
Um Bier und Warteplatz vor den Türen des Luis Trenker
Saals mussten die Besucher spätestens ab 19 Uhr kämpfen,
denn da begann der „Run“ auf die Plätze zum Vortrag von
Peter Haberler „Das Ziel ist der Gipfel“. Der Bergsteiger
aus dem Zillertal wurde vor allem durch die Besteigung
des Mount Everest ohne Sauerstoff bekannt. Im gestrigen
Vortrag berichtet der Ausnahmebergsteiger über seine alpine
Geschichte und Entwicklung. Seine Jugend, seine Anfänge,
seine prägenden Erlebnisse und Eindrücke in den Bergen
der Welt. „Der Mann kann herrlich erzählen“, hieß es nach
dem Vortrag. „Es waren faszinierende Bilder und ein wunderbar
facettenreicher Vortrag. Zum Bergsteigen gehört noch mehr
als der bloße Berg.“ Ausklang des Abends war der Auftritt
der Bergsteigerband „Schlappseil“.
Es durfte getanzt werden. Und es wurde getanzt. Lange.
S o n n t a g
Der Tag begann mit dem Wettbewerb der Kurzbeiträge
und die Zuschauer ließen sich nach Bolivien, auf
die Farörinseln und zu Expeditionen in Eis, Fels
und Schnee entführen.
Mit seinem Kurzvortrag Expeditionsbergsteigen einmal
anders wurde Andreas Hollinger von den Zuschauern
zum Kurzfilmsieger gewählt im nächsten
Jahr wird er nun seinen kompletten Vortrag über seine
Abenteuer im am Diran Peak im Karakorum/ Pakistan vortragen.
Die letztjährigen Wettbewerbssieger Elena Poddubnaja
und Oliver Schmidt begeisterten mit ihrem Kältefieber
von mit dem Bericht über ihre zweijährigen Fahrradtour
um den Polarkreis.
Während die Säle des TU Gebäudes gut besetzt
waren, probierten sich bei strahlendem Sonnenschein
einige Besucher beim Slacklining oder beim Bogenschießen
auf dem Außengelände aus.
Zu den spannenden Filmblocks am Nachmittag gehörte
dann vor allem der Block 6 Bergsteigen weltweit
mit dem Film zur sächsischen Himalayaexpedtion in
diesem Jahr: im Mai waren Festivalorganisator Frank Meutzner
und Bergkamerad Götz Wiegand auf dem 7246 Meter hohen
Putha Hiunchuli im Himalaya unterwegs. Die Expedition
erreichte den Gipfel in Rekordzeit. Meutzner hatte die
Tour mit der Kamera begleitet.
Zwischen den Vorträgen bleibt Zeit, sich zu Stärken,
Infos über Reisen und Reiseequipement zu sammeln
und die Foto- und Bilderausstellungen auf dem Gelände
zu besuchen
Den Abschluß der diesjährigen sechsten Bergsichten
bildete der Vortrag von Alexander Huber Die fünfte
Dimension - Der Berg-Die Zeit-Der Mensch. Der Luis-Trenker-Saal
war wieder voll und die Besucher begeistert von Vortrag
und Ausstrahlung des Huber Buam. Es war jedes einzelne
Foto ein Kunstwerk, so Stimmen nach dem Vortrag.
Die Schlange derer, die ein Autogramm des Extremkletterers
haben wollte war lang Und mit den letzten Eindrücken
des Festivals machten sich die Besucher auf den Heimweg
den Termin für die Bergsichten 2010 im Kopf
(12.-14.11.)